Hallo,
ich bin Sara.
Zum 01.01.2013 bin ich als Sklavin auf Probe bei meinem Herrn Gabriel eingezogen.
Mein Herr Gabriel erlaubt mir während meiner Probezeit, die bis zum 31.12.2013 gehen wird, in diesem Blog über meinen Versuch seine bedingungslose und gehorsame Sklavin zu werden, zu berichten.
Ich freue mich über Kommentare, Fragen und Anregungen...

Montag, 14. Januar 2013

Tag 13

Erstmal sorry, dass ich solange nicht geschrieben habe. Das war allerdings nicht ganz meine Entscheidung. Bis heute um Mitternacht war es mir verboten zu sprechen und damit auch zu schreiben. Ich habe zwischenzeitlich häufig an mein Blog gedacht und deshalb schreibe ich jetzt noch kurz obwohl es schon sehr spät ist. Gabriel ist schon ins Bett gegangen und hat mir erlaubt nachzukommen, wenn ich fertig bin. Das ist dann das erste Mal, dass ich nicht vor Ihm oder mit Ihm gemeinsam in Bett gehe. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass er mich nachkommen lässt, die letzten Tage waren da ganz anders.
Es fing alles am Mittwochabend an: Gabriel kam abends von der Arbeit nach Hause, ich empfing ihn wie üblich im Flur knieend, bereit ihn gebührend zu begrüßen. Schon direkt nachdem er in meinem Mund gekommen war, fragte er mich mehr beiläufig, ob ich denn den Tag über brav gewesen sei. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich eine ganz schlechte Lügnerin bin und als ich darauf nicht sofort bejahend antwortete war ihm schon klar, das ich mich nicht an die auferlegten Regeln gehalten hatte. Als er sehr bestimmt nachfragte gab ich zu, dass ich mich trotz strengem Verbot wieder selbst befriedigt hatte. Ich kniete noch immer vor ihm und ich glaube ich habe gezittert vor Angst. Ich hatte erwartet, dass er wütend werden oder mir vielleicht eine Ohrfeige verpassen würde. Aber stattdessen blieb er wieder ganz ruhig und sah mich nur enttäuscht an. Ich glaubte jedenfalls Enttäuschung in seinem Gesicht zu sehen, so einfach ist das ja aber nun auch nicht einzuschätzen. Das war für mich noch schlimmer als wenn er mich geschlagen hätte. Ich musste sofort anfangen zu weinen. Ich war meinem Herrn schon wieder keine gehorsame Sklavin gewesen. So würde ich die Probezeit nie überstehen.
Tatsächlich kann ich mir gar nicht erklären wie das wieder passieren konnte. Seit dem letzten Mal haben Gabriel und ich lange darüber gesprochen, warum mir das Masturbieren verboten ist. Mein Körper soll ausschließlich der Befriedigung seiner Sexualität dienen. Die Sexualität einer Sklavin muss voll und ganz unter der Kontrolle des Herrn sein. Ist die Sklavin folgsam und nimmt die ihr aufgetragenen Regeln und Verbote ernst, ist das auch so. Genau da liegt aber meine Schwäche. Wenn Gabriel mir einen Befehl gibt führe ich ihn in der Regel sofort aus, auch wenn es noch so erniedriegend oder schwierig wäre. Ist Gabriel aber nicht anwesend mangelt es offenbar an meinem Gehorsam. Ich kann mir nicht erklären weshalb, denn ich möchte mir ja immer, zu jedem Zeitpunkt meines Lebens, bewusst sein, dass ich Gabriels Sklavin bin. Aber die Lust hatte mich, als ich am Vormittag ein Bad nahm einfach überwältigt. Ich komme mir vor wie ein kleines Kind, dass sich nicht mal selbst unter Kontrolle hat.
Gabriel warf mir einen Mangel an Respekt vor und fragte mich ob ich es denn wirklich ernst meine, am Ende des Jahres für immer seiner Sklavin werden zu wollen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss ich vor Angst und Aufregung am ganzen Körper gezittert haben. Ich versicherte ihm meine guten Absichten aber auf seine Frage warum ich mich dann, kaum sei er aus der Tür, nicht an die Regeln halten könne, konnte ich ihm auch keine Antwort geben. Ich würde bestraft werden müssen und was noch wichtiger sei, müsse ich mehr Gehorsamkeit lernen. Daher galt ab diesem Zeitpunkt ein absolutes Sprechverbot an das ich mich in jeder Situation halten müsse. Das hieß dann auch keine weiteren Telefonate mit meinen Freunden und meiner Mutter bis zum Ende der Woche. Das war sozusagen eine Strafe und gleichzeitige Prüfung meines Gehorsams in einem.
Gabriel hatte aber noch eine zweite Idee für so eine Kombination aus Strafe und Test. Er führte mich in meine "Zelle" und nahm mir die Hand- und Fußschellen ab. Dann befahl er mir mich, völlig nackt wie ich ja war, direkt mit dem Gesicht vor das Fenster zu stellen und die Hände leicht vom Körper gespreizt mit der Handfläche an die Scheibe zu halten. Ich hatte schreckliche Angst, jemand könne mich sehen, obwohl das Fenster nach hinten raus geht und dort praktisch keine weiteren Häuser sind. Allerdings gehen manchmal Leute vorbei, die mit Ihrem Hund rausgehen. Der Weg geht aber so nah am Haus entlang, dass man wohl eigentlich nicht nach oben in die Fenster im 2. OG guckt. Gabriel drehte die Heizung auf (meine Zelle ist nicht so wie der Rest des Hauses immer gut beheizt, da ich mich ja noch nie länger darin aufgehalten habe) und ging hinaus ohne die Tür zu schließen. Obwohl er mir keine Anweisungen gegeben hatte wagte ich es nicht mich zu bewegen. Gabriel kam auch gleich wieder zurück und klebte zwei Streifen Paketklebeband über meine Hände an die Scheibe. Damit waren sie praktisch festgeklebt. Natürlich hätte ich mit einem leichten Ruck meine Hände befreien können, aber das war genau seine Absicht. Er wollte, dass ich quasi freiwillig für ihn nackt am Fenster stehe, und konnte das auch kontrollieren, denn ich war ja nicht in der Lage die Bänder selbst wieder genauso so an die Scheibe zu kleben. Das sagte er mir auch so, und dass ich nicht im Traum daran denken solle, seinem Befehl dort so stehenzubleiben nicht Folge zu leisten. Damit ging er raus und schloss die Tür meiner Zelle von außen ab.
Draussen war es schon dunkel und der Raum hinter mir war durch die Deckenlampe hell erleuchtet. Ich stand nackt mit gespreizten Armen am Fenster und präsentierte jedem, der aus welchem Grund auch immer hinaufsehen würde, meine nackten Brüste. Und eigentlich auch meinen rasierten Schambereich, da das Fenster ziemlich tief nach untern reicht. Glücklicherweise stand ich aber sehr mittig und damit direkt hinter dem mittleren Rahmen der Fenstertüren.
Trotzdem hatte ich wahnsinnige Angst dass jemand hochsehen könnte und außerdem war mir anfangs recht kalt, die Heizung wurde nicht so richtig schnell heiß. Trotzdem blieb ich stehen, auf keinen Fall konnte ich es mir erlauben Gabriel noch einmal nicht zu gehorchen. Ich stand also eine Zeit dort, die mir wie viele Stunden vorkam, die ich aber nicht genau benennen kann weil ich nicht weiß wie spät es war, als Gabriel wieder ins Zimmer kam, mir wortlos die Klebestreifen von den Händen zog und, nachdem er mir noch eine Flasche Wasser neben den Eimer auf den Boden stellte wieder ging. Er sagte noch, er gebe mir jetzt 24 Stunden Zeit darüber nachzudenken, ob ich denn wirklich seine Sklavin sein wolle oder nicht.
Tatsächlich blieb ich dann bis zum Donnerstagabend um Mitternacht alleine in meiner "Zelle" eingesperrt. Ohne ein Buch, ohne eine Decke, ohne etwas zu essen, wobei Gabriel mir am Morgen neues Wasser und einiger Scheiben Zwieback brachte.
Und ohne Fesseln. Dass er mir die Handschellen weggenommen hatte war ehrlich gesagt für mich am Schlimmsten. Es fühlte sich komisch an, die Arme und Beine völlig frei bewegen zu können, aber vor allem fühlte es sich falsch an. Die Handschellen waren 9 Tage lang das Symbol für meiner Versklavung gewesen und ohne sie hatte ich das Gefühl, ich sei nicht mehr seine Sklavin. Ich würde mir meine Ketten erst wieder verdienen müssen. Darüber hatte ich viel Zeit nachzudenken. Ich legte mich auf das Luftbett und tat genau das. Nicht nur meine Bereitschaft ihm dienen zu wollen sondern auch mein Körper sollte Gabriel gehören, also durfte ganz konsequenterweise auch nur er über meine Sexualität entscheiden. Obwohl ich das schon vorher wusste, habe ich es glaube ich erst dann so richtig verstanden. Das war es doch eigentlich auch was ich will, die völlig Unterwerfung unter seine Kontrolle. Ich darf mich nicht nur selbst nicht darüber hinwegsetzten sondern die Kontrolle auch nicht an etwas anderes, wie meine Lust, verlieren.
Die Nacht und vor allem der darauffolgende ganze Donnerstag waren wirklich hart, härter als ich gedacht hatte. Besonders niederschmetternd für mich war auch, dass Gabriel mir während dieser Zeit nicht das Gefühl gab mich zu brauchen. Als er am Morgen kurz hereinkam um das Wasser auszutauschen und mir mein karges Essen zu bringen, sank ich sofort von der Matratze auf den Boden und auf die Knie. Ich legte meine Arme auf den Rücken und öffnete bereit für ihn meinen Mund. Aber davon wollte er nichts wissen und ging wortlos wieder raus und schloss die Türe wieder ab. Also wartete ich einfach den ganzen Tag nichtstuend außer mir die verschiedensten Gedanken zu machen bis es Nacht wurde.
Um Mitternacht wurde ich dann erlöst. Ich durfte Duschen gehen und dann danach wurden mir wieder meine Hand- und Fußschellen angelegt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie erleichtert mich das machte. Dann gingen wir wie üblich gemeinsam in sein Bett. Er kettete meine Hände fest, knetete noch ein bisschen meine Brüste und schlief dann ein. Wir sprachen nichts. Am Morgen folgte unser übliches Morgenritual als ob nichts gewesen wäre, aber noch während ich ihm so langsam, hingebungsvoll und zärtlich wie noch bei zuvor einen blies, wies er daraufhin, dass er bis Sonntagnacht kein Wort von mir hören wolle.
Und so war es dann auch, ich sprach kein Wort. Um mir das zu erleichtern oder um mich noch mehr zu bestrafen (vermutlich beides) trug ich die letzten drei Tage die meiste Zeit einen Knebel. Manchmal einen roten Ballknebel, meistens jedoch einen kurzen Penisknebel mit weicher Lederplatte davor, der eigentlich ganz bequem zu tragen ist, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat immer einen kleinen Kunststoffpenis um Mund zu haben. Natürlich immer nur, wenn Gabriel auch da war. Was aber die meiste Zeit der Fall war, da er am Freitag von zuhause arbeitete und am Wochenende auch nicht viel anderes vorhatte. Am Samstag klingelte allerdings vormittags noch der Postbote und ab dann gab es noch einen weiteren Knebeltyp, der mich einerseits demütigte und andererseits wahnsinnig erregte.
Ein sogennanter Spider Gag, der mir den Mund permanent offen zwingt. Der ist erstmal deshalb erniedrigend, weil er mich total zum zum Sabbern bringt. Man kann kaum schlucken und durch den dauerhaft geöffneten Mund produziert man jede Menge Speichel, der mir, wenn ich mit auf den Rücken gefesselten Händen auf meinen Bodenkissen knie, (je nach Kopfhaltund) unaufhörlich auf die Brüste oder Oberschenkel tropft. Wer sich nicht vorstellen kann was man mit einer damit geknebelten Person anstellen kann, dem sei für konkretere Ideen noch das Bild gezeigt, mit dem der Knebel offiziell beworben wird (das Mädchen auf dem Bild bin nicht ich!):

Gabriel hat mich diese Wochenende vier mal in den Mund gefickt als ich den Knebel trug und obwohl es ein absolut wehrloses Gefühl verursacht und mir der Speichel mit Sperma gemischt unkontrolliert aus dem Mund über Hals und Brüste lief war das schlimmste daran für mich nicht diese Erniedrigung, sondern der verletzende Gedanke, dass mein Herr der Meinung sein könnte, er benötige so einen Knebel um mir seinen Penis tief in den Mund zu stecken. Nichts mache ich folgsamer und mit mehr Begeisterung und Hingabe als ihm einen zu blasen oder ihm meinen Mund und Rachen zum Ficken zur Verfügung zu stellen. Außerdem fand ich es enttäuschend sein Sperma nicht richtig schlucken zu können. Geil gemacht hat es mich aber trotzdem unglaublich....

Kommentare:

  1. Im Ernst, ich finde seine Reaktion ein bisschen übertrieben. Ihr hattet vorher eine Beziehung, ja, aber es war kein 24/7. Du konntest vorher wahrscheinlich masturbieren, wann du wolltest. Von 100 auf 0 ohne Vorwarnung ist nicht einfach, ich finde, da hätte er echt drauf eingehen sollen. Macht hin oder her. Es geht nicht nur darum, dass du eine gute Sklavin bist, sondern auch, dass er ein guter Herr ist - und ein guter Herr überfordert seine Sklavin nicht. Man kann hier herauslesen, dass du ihm wirklich gehorchen willst, es aber einfach noch nicht kannst, was das anbetrifft. Also überfordert es dich. Wenn er sagen würde, dass du nur ein Mal am Tag masturbieren darfst, würde dir das leichter fallen und er hätte trotzdem die Kontrolle. Oder er legt dir eben einen Keuschheitsgürtel an (und zwar nicht so einen Piercing - sollte er daran im Ernst denken, dann halte ich ab jetzt nichts mehr von ihm... Es kann schließlich immer sein, dass du rausfindest, dass 24/7 nichts für dich ist und dann sitzt du hinterher da mit einem Piercing??), wenn ihm das so wichtig ist. Aber auch wenn viele Orgasmuskontrolle ausüben, müssen die Regeln in einer speziellen Beziehung eben auch auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

    Irgendwie finde ich seine Strafe einfach unpassend. Kommunikation hat nichts mit Masturbation zu tun, ich finde, Strafen müssen zu der Art des Vergehens passen... Und dich noch mehr von der Außenwelt abzuschneiden als sonst ist für meinen Geschmack einfach zu viel. Mir kommt es eh langsam vor, als würde er dich zu viel einsperren. Eigentum hin oder her. Du machst _nichts_, du sitzt den ganzen Tag nur zu Hause, putzt und machst irgendwas im Internet. Hat er sich das überhaupt genau überlegt? Also ich würde eingehen, wenn ich keine realen sozialen Kontakte _außerhalb_ des Hauses hätte, zu denen ich auch mal gehen kann.

    Das ist alles nur meine Meinung und natürlich kannst du/könnt ihr anderer Meinung sein, aber ich finde, er sollte sich mal etwas genauer überlegen, was er überhaupt will und wie er das besser erreicht. Gehorsam sollte nicht durch Strafen gelernt werden - du sollst nicht aus Angst gehorchen, sondern aus Liebe und freiem Willen. Oder etwa nicht?

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  2. Danke Samya, dass du das aussprichst, was ich auch denke. Ich hab echt Probleme mit diesem Blog mittlerweile und das ist nicht böse gemeint. Ich mache mir einfach Sorgen, weil das für mich alles irgendwie teilweise lieblos und an vielen Stellen undurchdacht klingt. Meine Meinung natürlich nur.
    Ich bin der Meinung, BDSM in jeder Form, auch Tpe sollte beiden Spaß machen. Ich bin auch der Meinung, dass man trotz Tpe auch noch eine Beziehung hat und es deswegen unglaublich wichtig ist, viel über seine Gefühle und Wünsche und alles andere zu kommunizieren.
    Vielleicht gibt es das ja bei euch, aber dann tu mir doch den Gefallen und schreib das mit rein.

    Wie ich schon in meiner anderen Nachricht an dich geschrieben habe, die du nicht beantwortet hast, soziale Kontakte sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Jemandem das Reden zu verbieten und damit deine Kontakte zur Außenwelt abzubrechen halte ich für vollkommen unverantwortlich.

    Ja vielleicht übertreibe ich hier total, aber deine Formulierungen machen mir ein echt ungutes Gefühl im Magen. Du denkst nicht wirklich, dass eine Sklavin so und so zu sein hat, oder? Es gibt dazu keine Regeln, es müssen keine 10 Kriterien erfüllt sein um eine Sklavin zu sein, jeder lebt das so wie er das gut findet. Ich hoffe das ist nur eine komische Formulierung von dir.

    Ich finde ihr solltet euch wirklich gemeinsam überlegen, was ihr damit anrichtet, dass du alle deine Sozialkontakte aufgibst.

    Wie Samya auch finde ich, dass Angst in einer BDSM Beziehung (von Mindfucks mal abgesehen, aber die sollten innerhalb von Stunden wieder aufgelöst werden) absolut nichts zu suchen hat.

    Eine BDSM / Tpe Beziehung, das sind für mich zwei Menschen, die sich lieben und zusammen ihre Träume und Wünsche verwirklichen.

    Bitte nimm mir das niche mir das nicht übel, aber ich mache mir Sorgen. Es wirkt für mich immer mehr so als würdet ihr oder er eine reale Abhängigkeit abstreben und bitte denk nochmal genau darüber nach, ab einem gewissen Punkt wird das leider auch krankhaft.

    Ich hoffe wirklich du kannst hier antworten und es stellt sich heraus, dasa ich / wir alles falsch verstanden haben :-)

    lg aiko

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  3. Naja, ich wäre als Herr auch ziemlich genervt davon, wenn meine Sklavin innerhalb einer sehr kurzen Zeit gegen das Masturbationsverbot verstoßen hat. Da es mit Orgasmusverbot nicht funktioniert, dann eben mit etwas anderem und zwar mit etwas, was der Sklavin wirklich wehtut. Und wenn ich die Regel aufstelle: keine Masturbation, erwarte ich auch, dass die Sklavin sich von jetzt an dran hält, sonst würde ich sie nicht aufstellen.
    Und tatsächlich glaube ich, dass drei, vier Tage ohne Kontakt zu anderen auch nicht so wahnsinnig dramatisch sind, da steht ja nicht, dass ihr verboten ist, jemals wieder ihre Mutter/Freundinnen anzurufen.

    (Und ich persönlich finde auch eine reale Abhängigkeit nicht schlimm in einer intensiven Beziehung mit Machtgefälle - aber jede*r hat da andere Sichtweisen, das ist mir klar)

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  4. Ich habe mich auch gewundert, dass es so schwer war, das Masturbationsverbot zu befolgen, aber anscheinend ist es das. Und ich würde mich in dem Fall als Herr auch fragen, was ich vielleicht falsch mache - es ist ja nicht an allem nur die Sklavin schuld.

    Das größte Problem, das ich mit dem Kommunikationsverbot habe, ist dass sie ja gar nicht raus geht und keine sozialen Kontakte mehr hat. Sie ist gerade umgezogen, normalerweise geht man dann besonders viel raus und versucht Leute kennen zu lernen. Und dann die Kommunikation noch mal einzuschränken, kommt mir persönlich einfach unverhältnismäßig und unangebracht vor.
    Schlimmer als das Verbot ist aber auch einfach, dass sie den ganzen Tag eingesperrt ist und nichts macht..

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  5. Ja, das stimmt. Ich glaube, damit käme ich auch nicht klar. Ich würde zumindest versuchen, über einen Stammtisch oder so neue Kontakte zu knüpfen, das schadet ja nicht.

    Ich weiß nicht, steckt da was hinter, von wegen "Fixierung auf den Herrn, weil einzige Bezugsperson"? Ich weiß ja nicht, was du, Sara, sonst so den Tag über machst, du schriebst ja nur vom Putzen bisher, das würde mich interessieren, ob du dann tagsüber liest, DVDs schaust oder so etwas in der Art.

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  6. Für mich klingt es nicht so, als wärst du überfordert. Du hast gegen eine dir auferlegte Regel verstoßen. Nicht mit bösem Willen und dir tut es Leid und dein Herr hat darauf reagiert. Natürlich kann man immer über die Art und Weise einer Reaktion streiten, aber so wie du schreibst hat dein Herr etwas gewählt, durch das Er dich auch führen konnte ohne das dich das überfordert hätte. Ich finde das sehr schön (und ich finde auch sehr schön wie du schreibst).

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  9. das kommunikationsverbot seh ich ähnlich kritisch. beim lesen des textes bekommt man schon ein komisches bauchgefühl, was dieses kontaktverbot angeht.
    gerade in einer neuen stadt braucht man dringend neue kontakte,muss also dafür nach draußen unter mensche bzw. braucht man die alten freunde und familie, wenn man sich einsam fühlt.
    4 tage mögen keine lange zeit sein, dass stimmt schon, aber die anfangszeit bei allem, gerade ob das studium beginnt, ob man umzieht und irgendwo neu ist, etc. legt in meinen augen den grundstein für den weiteren verlauf für deine zeit an diesem ort. (das ist aber jetzt auch einfach persönliches empfinden)

    allerdings stellt sich mir die frage nach dem warum des verstoßes gegen diese regel nicht.
    gerade weil du wenig über den alltag schreibst bzw. es so wirkt als würde dieser dich nicht ausfüllen, max. putzen und es sonst so wirkt, als seist du eher gelangweilt und sitzt nur deine zeit ab, ist der verstoß gegen diese regel für mich die logische konsequenz gegen die langweile.
    man nehme z.b. die erhöhte geburtsrate 9 monate später nach einem längeren stromausfall oder die höhere anzahl von kindern bei hartz 4 empfängern als bei arbeitenden menschen. sex und lust ist halt einfach auch die schönste nebensache der welt, gerade wenn man viel zeit hat.

    ich bin der meinung, wäre dein alltag ausfüllender, wenn du schon daheim bist, dann würde es dir auch leichter fallen dich an diese regeln zu halten, weil du gar keinen kopf dafür hättest.
    daher sehe ich die ursache des problems auf jeden fall bei deinem herrn, da er sich über diesen fakt wohl keinen gedanken gemacht hat und in diesem rahmen die strafe auch überzogen.

    ansonsten jeder wie er will, solange alle beteiligten glücklich sind. :-)

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  10. Ich kann mich nur anschließen, das Kommunikationsverbot wirkt für mich doch sehr nach Unsicherheit des Herren, auch das Angst machen. Ein wahrer Herr sollte in der Lage sein, mit ordentlicher Bestrafung aber auch Einfühlungsvermögen an die Sache ran zu gehen. Eine 24/7 Sklavin, wo er stundenlang nicht mal anwesend sein kann, halte ich für sehr fragwürdig. Das ist dann schon mehr Objektifizierung, und aus Deinen Texten liest man, dass das wohl weniger das zu sein scheint, was Du Dir wünschst sondern Du es nur annimmst, weil Du denkst, daß es so sein muss um die Erfüllung der Benutzung und Unterwerfung zu erreichen.

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  11. Warum ist das fragwürdig, wenn er nicht anwesend sein kann? Also, den Punkt versteh ich gerade wirklich nicht, das hat für mich nichts mit Objektifizierung zu tun, sondern eben mit den Gegebenheiten und dramatisch finde ich das nun nicht.

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  12. Also das mit dem Weg-sein verstehe ich auch nicht, irgendwo muss das Geld ja her kommen, sonst wäre 24/7 ja nur was für Arbitslose *kopfkratz*
    Ne ich finde es eher wichtig, dass man was zu tun hat. Bücher lesen, Filme sehen, vielleicht aufs Studium vorbereiten. Mein Herr hat auch sehr oft keine Zeit für mich, sehr sehr oft. Entweder weiß ich dann selber was mit mir anzufagen oder er gibt mir kleine Aufgaben. Da kann man ja einiges machen, er könnte ein Thema raussuchen was ihn interessiert und dich dazu einen kleinen Vortrag für ihn vorbereiten lassen und und und.... Aber einfach nichts tun? Ich glaube nach spätestens nach ner Woche würde ich (übertrieben gesagt) anfangen die Wände mit Fäkalien zu bemalen wenn ich nichts zu tun bekomme.

    Aber eins erschreckt mich wirklich sehr, Angst in einer Beziehung, ernsthaft? Das kurze Herzklopfen weil man nicht weiß was er tun soll, meinetwegen, aber Angst? Entweder vertraue ich darauf, dass jemand es gut mit mir meint, dann brauche ich keine Angst zu haben oder ich weiß es nicht, dann hab ich Angst. So eine Beziehung ohne das Wissen geliebt, geachtet und respektiert zu werden und das Wissen dass er auf mich aufpasst, sorry das wäre ja Horror, ich kann kaum glauben das man das wirklich okay finden kann. Ich finde wenn irgendwas in einer Beziehung nichts zu suchen hat dann Angst.

    Gleiches gilt für mich bei Abhängigkeit. Sicher, das kann man unterschiedlich definieren. In jeder Beziehung verlässt man sich aufeinander, gewöhnt sich an den anderen und hat vielleicht das Gefühl ohne den anderen nicht mehr Leben zu können. Nicht der Punkt. Ich denke es wird da gefährlich, wo andere Sozialkontakte abgebrochen oder gar nicht neu aufgebaut werden. Man stößt durch Regeln, die die Sozialkontakte einschränken Freunde vor den Kopf und natürlich haben die dann auch irgendwann genug und wollen sich den Stress nicht mehr geben. Vielleicht entfernt man sich immer mehr von seiner Familie, spricht weniger mit seiner Mutter weil sie diese Beziehungsforum, die mittlerweile zum Lebensmittelpunkt geworden ist sowieso nicht gutheißen würde. Irgendwann ist die einzige Bezugsperson wirklich der Herr. Das ist für mich Abhängigkeit und das halte ich für gefährlich. Erstens kann das den Alltag sehr trist machen, gerade wenn der Herr wenig Zeit hat. Zweitens bekommt man genau dann ein Problem, wenn man mal ein Problem in der Beziehung hat. Sicher spricht man zuerst mit dem Partner drüber, aber meistens braucht man eben noch andere Anlaufstellen und dann steht man dumm da. Drittens und das ist das tragischste, was passiert, wenn wirklich mal Schluss ist? Wenns dumm läuft überlegt er sich, dass es doch nicht mehr das ist was er will. Wenns blöd läuft muss er umziehen und ist einfach kaum mehr verfügbar weil man bleiben muss wo man ist. Und wenns besonders Scheiße läuft hat er einen Unfall. Und dann? Freunde weg, von der Familie entfernt, keine Sozialkontakte. Mal ehrlich, klingt das gut?

    Das ist was ich mit Abhängigkeit meine und in allen Fällen die ich erlebt habe macht sie unglücklich, und zwar auch ohne Unfall oder Trennung.

    Ich hab versucht objektiv darzulegen was ich meine und ich kann sicher niemandem vorschreiben wie er sein Leben zu leben hat. Aber ich würde wirklich gern wissen, ob Angst oder Abhängigkeit im beschriebenen Sinn hier befürwortet oder angestrebt werden, dann hat das nämlich für mich einfach einen Effekt: Ich wünsche dir ein schönes Leben und lese einfach nicht mehr mit.
    Ich möchte einfach persönlich mit sowas nichts zu tun haben.

    lg aiko

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  13. @aiko:

    Angst zu haben muss doch aber nicht heißen, dass man ganz generell Angst davor hat, dass es jemand nicht "gut mit einem meint". Allein schon, dass jemand so viel Zeit in einen investiert, zeigt ja, dass man ihm etwas bedeutet und er einen auch irgendwie mögen muss^^

    Aber ein bisschen Angst (wie gesagt: in Maßen!) kann einfach insofern nicht schaden, als dass man es sich dann nicht zu bequem macht.
    Und ganz besonders, wenn man eben keine romantische Beziehung hat (oder nicht im klassischen Sinne) und sich nur auf das D/s konzentriert, gibt es eigentlich aus meiner Sicht keinen Grund, auf ein so wirksames (und für manche auch berauschendes) Mittel nicht zurückzugreifen.

    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es Sklavinnen gibt, die damit gut zurechtkommen, mir zustimmen und das vielleicht sogar brauchen, und andere, die damit gar nix anfangen können, und es bringt nicht so viel, darüber zu diskutieren, fürchte ich.
    Ich wollte damit nur sagen, dass das eben schon ein Element in einer "gesunden" (wie auch immer man das definieren will) Beziehung mit Machtgefälle sein kann und nichts, das man gleich mit der berüchtigen "red flag!!!" verknüpfen muss.




    Zur Freizeitgestaltung:


    Ich bin ja selbst ein großer Verfechter von "es ist am besten, möglichst viele getrennte Lebensbereiche zu haben" und könnte es mir selbst auch beim besten Willen nicht vorstellen, isoliert zu sein. Ich empfehle auch, ein paar normale Freundschaften zu haben, die nichts mit BDSM zu tun haben und auch nicht jedes Wochenende nur Szenezeug zu tun, wie manche es machen; weil es zum Beispiel ungemein toll ist, mit jemandem reden zu können, der mit all dem nichts zu tun hat, falls man mal eine kleine Krise hat, was das betrifft, und man sich ein Stück dessen bewahrt, was für andere normal ist.
    Und ich halte es auch für sinnvoll, das Mädchen studieren / arbeiten zu lassen, ihr eine ehrenamtliche Aufgabe zu geben und so weiter, also kurz: ihr die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Leben aufzubauen.


    Aber!
    Was die Autorin hier beschreibt, sind die ersten zwei Wochen. Sie fängt ja bald an zu studieren, wird also ein Leben außerhalb dieser Wohnung haben; und um Gottes Willen, zwei Wochen Langeweile haben noch niemanden umgebracht. Wenn ihr Herr es für sinnvoll erachtet, dass sie diese Zeit durchmacht, dann wird er schon wissen, was er da tut. Ich halte es für vollkommen verfrüht, solche Panik zu schieben.

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  14. *klopfklopf*
    Der blog ist schon wieder seit ner Woche tot und du Sara hast dich zu keinem der Kommentare geäußert.
    Was ist denn los?

    lg aiko

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  15. Die selbe Frage stelle ich mir auch. Das Problem bei langen Blogpausen ist einfach, dass ich mir mittlerweile noch mehr Sorgen mache und mir denke, dass du vielleicht mit deinem Herrn über unsere Kommentare geredet hast und er dir jetzt den Blog verbietet oder dich noch mehr einsperrt oder mir noch schlimmere Horrorszenarien ausmale...

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  16. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. So nun muss ich mich dazu auch einmal zu Wort melden. Ich habe den Blog ja mit Interesse verfolgt und die beiden eher beneidet ihr D/s grade so intensiv ausleben zu können.Im Uni und Arbeitsleben verändert sich dann doch meist noch etwas, nicht am Machtgefälle doch einfache Alltagsdinge.

      Ich denke eure Sorgen sind da doch recht unbegründt, selbst wenn Sara nun wieder ein Kontaktverbot hat, wird sie das denke ich ganz gut wegstecken, wir reden hier dann von zwei Wochen und auch längere Zeit übersteht man gut. Die beiden haben grade Situationsbedingt die Möglichkeit eine tolle Basis zu schaffen, meiner Meinung nach......
      Grade die Anfangszeit ist oft von "extremen" Erfahrungen geprägt und vielleicht macht man als Herr auch mal Fehler, doch auch das wird eine Sklavin verkraften.

      In disem Sinne freue ich mich einfach mal mit dir Sara das du so leben darfst und beneide dich um deine tollen Fußfesseln, so welche wünsche ich mir auch schon soooooo lange. Lass dich nicht verunsichern sondern geh einfach deinen Weg. :)

      Lg Ly

      Edit: oh und ich glaube Horrorszenarien sind für manch einen schon Dinge, die für Leute die einfach so Leben wollen und glücklich damit sind noch ganz "normal" sind. Alles eine Betrachtungsweise. ;)

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  17. Warum passiert hier denn eigentlich nichts mehr?
    Beziehungsende? D/s Ende? Nur kein Blog mehr? Fake?

    Also Sara ich würde dich by the way auch gerne mal zum Mannheimer Stammi einladen, wo ich Orga bin. Wir haben auch einen Alumni, da könntest du auch deinen Herren mitbringen.
    Der Stammi findet am 2.Samstag im Monat statt und der Alumni am letzten Samstag im Montat, melde dich doch nochmal kurz wenn du / ihr kommen möchtet.

    Ansonsten hoffe ich, dass hier vielleicht bald ein neuer Eintrag oder irgendeine Antwort kommt :-)

    lg aiko

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  18. Schade ... scheint sich wohl erledigt zu haben!

    Dabei gibt es doch Keuschheitsgürtel für Frauen ... und als Gedächnistütze hilft sicher der Rohrstock!

    Dachte das ihr beide gut zusammen passt!

    Zu den anderen Kommentaren kann ich nur sagen das es für MICH sehr wichtig wäre wenn "Sklavin" ihrem Job nachgeht und kontinuierlich Sport/Yoga ect. betreibt. Verantwortung für eine "Sklavin " beinhaltet: ICH habe auf gute Ernährung, Gesundheit und auf Körperpflege zu achten ...
    Das da auch Potenzial für "Strafen" drin sind ist ja klar ... :-)

    Gruß
    Deflectorius

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